Patchwork Tipps

Viele spielen mit dem Gedanken eine eigene Patchworkdecke herzustellen. Der Anfang fällt jedoch häufig schwer. Die kleinen Patchwork Tipps unserer Redaktion sollen kleine Hilfen und Anleitungen bieten, damit das Werkeln rund um Patchwork und Co. auch wirklich gelingt. Ganz wichtig sind natürlich gerade und exakte Nähte. Auch wenn die meisten Patchwork Arbeiten sehr individuell ausfallen und mit den unterschiedlichsten Stoffresten zusammengesetzt wurden, so ist ein genaues Arbeiten dennoch das A und O. Wer sich dabei für richtiges Quilt entscheidet, wird am Ende höchstwahrscheinlich eine sehr vielseitig verwendbare Patchworkdecke haben. Bei unseren Patchwork Tipps wird Quilt in der Regel aus drei Lagen erstellt. Das Top bildet oben die Dekorationsseite. Eine Zwischenlage, meist aus Vlies oder Wolle, das zugleich wärmt und einer Unterseite, die in vielen Fällen aus einer Stoffbahn besteht. Alle drei Lagen werden auch hier (ganz wichtig bei den Patchwork Tipps) genau und mit groben Heftstichen gegen ein Verschieben fixiert. Alternativ können dafür aber auch Sicherheitsnadeln verwendet werden. Nun erfolgen die kleinen Reihstiche (die sogenannten Quiltstiche). Hierbei gibt es keine besondere Vorgehensweise. Erfahrene nutzen diese Möglichkeit, um mit den Stichen ein ganz eigenes Muster erzeugen zu können.

Patchwork Tipps – Gestaltungsunterschiede

Die Gestaltungsunterschiede richten sich vor allem nach der sichtbaren Oberfläche. In der Regel werden diese in unterschiedliche Klassen unterteilt.

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  • Paint Quilt
  • Pieced Quilt
  • Crazy Quilt
  • Applikationsquilt
  • Knotenquilt

Zu einem das Plain Quilt. Hierbei besteht die Oberfläche zumeist aus einer einfarbigen Stoffbahn. Bunte Flicken oder Muster, die aneinander gereiht werden, bezeichnen wir bei den Patchwork Tipps als Pieced Patchwork oder einfach als Mosaik Patchwork. Besteht das Muster aus unregelmäßigen Stoffresten (also z.B. Wolle, Seide, Samt, Brokat, etc.) sprechen wir von einem Crazy Quilt. Daneben gibt es noch das Applikationsquilt. In diesem Fall werden die Stoffteile direkt auf einen Untergrund appliziert. Sehr fantasiereich lässt sich zudem das Knotenquilt erstellen. Für die Patchwork Tipps ist dabei eigentlich alles erlaubt. Häufig werden Teile und Applikationen einfach aufgenäht. Dabei kann es sich um Drucke, Accessoires und sogar echten Blumen handeln.

Patchwork Tipps und die Kosten

Möchten Sie zum Beispiel Ihre eigene Patchworkdecke erstellen, sollten Sie immer bedenken, dass die Kosten in den meisten Fällen deutlich höher ausfallen, als bei einem fertigen Produkt gleicher Qualität. Die Materialkosten sind beim Einzelkauf deutlich höher, als wenn eine Firma gleich größere Mengen einkauft. Unsere Patchwork Tipps hierzu: Schließen Sie sich mit mehreren Personen zusammen. Ein gemeinsamer Einkauf senkt die Kosten. Selbermachen lohnt sich aber nur wirklich dann, wenn vor allem der Spaß im Vordergrund stehen soll. Günstiger wird es in der Regel nicht. Hinzu kommt der zeitliche Faktor. Selbst Erfahrene benötigen für eine Patchworkdecke leicht um die 30 oder mehr Stunden. Wie bereits erwähnt, können zwar wahllos Stoffreste für die Patchwork Tipps verwendet werden.- Am Ende müssen diese aber genau und sauber zusammengefügt werden. Genau das wird aber häufig unterschätzt.

Bild: Heidi G/Flickr.